Kostbare Fische im Japangarten – Gartendesign Exklusiv – 2/2015

Der nächste Garten bringt uns zurück auf die Erde- aber augenscheinlich sind wir nun in Japan gelandet: Kois mit beeindruckenden Körpermaßen und wunderschöner Schuppenzeichnung schwimmen elegant und gelassen in einem Teich, umgeben von einem japanischen Garten mit Teehaus. Absoluter Blickfang neben mehreren Großbonsais sowie aufgeastetem gelbholzigem Bambus ist ein japanischer Ahorn, dessen gedrehte und mit Licht perfekt in Szene gesetzte Stammform die Besucher begrüßt. Unter seinen ausladenden, mit frischem Laub begrünten Ästen lädt eine Bambusbank zum Päuschen ein. Wir lassen den Blick über den Teich schweifen und genießen seine Harmonie. Mutigere als wir trauen sich derweil über die Trittsteine, die das flache Nass durchqueren. Geschaffen hat dieses Paradies Reinhold Borsch, der mit deiner Leidenschaft für Kois mit an der Spitze des weltweiten Spezialteichbaus steht. Von ihm stammt auch das selbstreinigende Trommelfiltersystem, das in seinen Koi-Teichen zuverlässig für sauberes Wasser sorgt.

In Japan ist der Garten bis zum heutigen Tag ein Betrachungsgarten geblieben. Die Europäer lieben es aber, in ihrem Garten zu wohnen. Diesen Spagat zwischen historischen japanischen Elementen und einem zeitgemäßen Wohngarten versteht Borsch perfekt zu inszenieren. Hierfür wurde er mit dem „Giardina Award“ in Bronze in der Kategorie „Sonderschau Garten“ für seine „Oase der Ruhe“ ausgezeichnet. Borsch ist der erste deutsche garten- und Landschaftsbauunternehmer, der sich mit einem Garten in der Schweiz präsentierte. Fünf Sattelschlepper, zehn Tage Aufbau sowie eine geschätzte Investition von 350.000 Euro stecken hinter diesem Unterfangen. Seine komplette Mannschaft arbeitete zehn Tage am Stück und die Stimmung in der Messehalle unter den beteiligten Garten- und Landschaftsbauunternehmen war blendend.

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2015-07-24T09:24:06+00:00 24. Juli 2015|Presseberichte|